Die Studie, die gemeinsam mit der Versicherungskammer Bayern (VKB) durchgeführt wurde, basiert auf einer repräsentativen Befragung von 3.000 Personen in Deutschland und untersucht Einstellungen zum Altwerden sowie das Vorsorgeverhalten in den Bereichen Gesundheit, Finanzen und rechtlich-organisatorische Vorsorge. Die WIP-Analyse ordnet die Befragungsergebnisse auch in den wissenschaftlichen Forschungsstand ein.
Die zentralen Ergebnisse:
Als übergreifende Botschaften lassen sich aus den Ergebnissen folgende Aussagen ableiten:
Die Schlüssel für mehr Vorsorge sind positive Zukunftsaussichten, finanzielle Handlungsspielräume und verlässliche Rahmenbedingungen, zu denen auch konsistente politische Signale zur Rolle individueller Eigenvorsorge gehören.
Gesundheits- und Finanzkompetenz sind zentrale Voraussetzungen für wirksame Eigenvorsorge. Diese Kompetenzen sollten deshalb über alle Lebensphasen hinweg stärker gefördert werden.
Die demografische Entwicklung erhöht nicht nur die Anforderungen an die sozialen Sicherungssysteme, sondern führt auch zu wachsenden Herausforderungen in allen Bereichen der individuellen Vorsorge (Gesundheit, Finanzen, Organisation). Hier können Versicherungsunternehmen eine wichtige unterstützende Rolle übernehmen.
Die Gesellschaft ist auf ein langes Leben noch nicht ausreichend vorbereitet.