Wie finanzieren wir Pflege in einer alternden Gesellschaft? Die Private Pflegepflichtversicherung (PPV) liefert Antworten. In einem neuen Beitrag beleuchten WIP-Projektleiter Dr. Lewe Bahnsen und Prof. Dr. Thomas Neusius von der Hochschule RheinMain umfassend den institutionellen Rahmen der PPV – eine Perspektive, die in der wissenschaftlichen Literatur bisher wenig Beachtung bekommen hat.
Drei Fragen sind in der Analyse zentral:
- Versicherungsmathematik trifft Sozialpolitik - Wie gelingt es, aktuarielle Prinzipien mit regulatorischen Vorgaben in Einklang zu bringen?
- Kapitaldeckung und Umverteilung - Welche Mechanismen ermöglichen das Zusammenspiel beider Elemente, und wie tragfähig ist dieses Modell?
- Demografiefestigkeit - Inwieweit bieten Alterungsrückstellungen eine belastbarere Antwort auf den demografischen Wandel als die Umlagefinanzierung?
Warum ist das relevant? Viele Länder suchen nach nachhaltigen Wegen zur Finanzierung der Pflege. Die PPV zeigt, dass kapitalgedeckte Ansätze – auch unter regulatorischen Einschränkungen – funktionieren können. Gleichzeitig wird deutlich: Nachhaltigkeit ist kein Selbstläufer, sondern erfordert kontinuierliche Anpassungen an sich verändernde demografische und ökonomische Rahmenbedingungen.
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