WIP - Wissenschafftliches Institut der PKV
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Dr. Frank Schulze Ehring (Gastautor), WIP-Diskussionspapier 1/2011

Die Bedeutung der GOZ für das Einkommen der Zahnärzte

Die Studie beleuchtet die Einkommensentwicklung der Zahnärzte aus verschiedenen Perspektiven und zeigt, dass die Zahnärzte auf Basis der aktuellen GOZ deutliche Einkommenssteigerungen erzielen.

In der privaten Krankenversicherung (PKV) stiegen die Ausgaben je Versicherten für zahnmedizinische Leistungen zwischen 1999 und 2009 um 42 %. Die allgemeine Preisentwicklung lag im gleichen Zeitraum mit 17 % deutlich niedriger. Verantwortlich für diesen starken Anstieg sind in erster Linie Mengenausweitungen und eine Verlagerung hin zu teureren, aufwändigeren Leistungen. Die Pro-Kopf-Ausgaben pro Privatversicherten im zahn­medizinischen Bereich bezifferten sich im Jahr 2009 auf 487,60 €. In der gesetzlichen Kranken­versicherung (GKV) lagen die durchschnitt­lichen Pro-Kopf-Ausgaben dagegen bei nur 160,20 €. Dieser große Unter­schied ist vorrangig eine Folge der Leistungskürzungen in der GKV.

Der Autor bezieht eine Vielzahl unterschiedlicher Datenquellen ein - von der Ausgabenstatistik der PKV bis hin zur Kostenstatistik der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV). Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass es keinen Nachholbedarf bei der Honorierung privatzahnärztlicher Leistungen gibt. Als Ursache für die beobachteten Entwicklungen sind Preis-, Struktur- und Mengeneffekte gefunden worden.

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