WIP - Wissenschafftliches Institut der PKV
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Verena Finkenstädt, WIP-Diskussionspapier 4/2015 (November 2015)

Die ambulante ärztliche Versorgung in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz

Die Studie bietet einen umfassenden Vergleich der ambulanten ärztlichen Versorgung in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz. Die beiden deutschen Nachbarländer sind besonders interessant, da deren Gesundheitssysteme oft als Vergleichsmaßstab für das deutsche System herangezogen werden.

Nach der Beschreibung der Rahmenbedingungen in Bezug auf den gesellschaftspolitischen Kontext und die Gesundheitssysteme folgt die Darstellung der wichtigsten Merkmale der ambulanten ärztlichen Versorgung im Ländervergleich (Zulassung, Beziehung zu den Kostenträgern, Verhältnis von Grundversorgung und Spezialisierung, Einbeziehung nicht-ärztlicher Mitarbeiter). Zudem werden der Zugang zu ärztlichen Leistungen einer näheren Analyse unterzogen und die Ausgaben und die Inanspruchnahme untersucht.
 
Insgesamt betrachtet ist der Zugang zur ambulanten ärztlichen Versorgung in Deutschland − sowohl zu Haus- als auch zu Fachärzten – als sehr gut zu bezeichnen: sei es in Bezug auf die vergleichsweise hohe Arztdichte, die freie Arztwahl, die Möglichkeit des direkten Facharztzugangs und die Inanspruchnahme ohne Zuzahlungen. Der Zugang zur ambulanten ärztlichen Versorgung ist somit deutlich weniger reglementiert als in unseren Nachbarländern bei vergleichsweise moderaten Kosten.

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